Glaube
Leben finden. Leben leben. Leben tragen. Leben teilen.
So unterschiedlich wir sind: Gemeinsam ist uns, dass wir Leben gefunden haben. Nicht als Freizeit-Füllung, sondern als Richtung und Ziel. In Jesus Christus entdecken wir neues Leben.
Leben ist mehr als ein Hin und Her zwischen Arbeit und Freizeit. Ein höherer Lebensstandard kann unser Leben füllen, aber nicht erfüllen. Die Bibel stellt uns einen Gott vor, der uns von Dingen frei macht, die uns niederdrücken. Wir müssen nicht um uns selbst kreisen. Gott lenkt den Blick zu ihm und zu den Menschen um uns. Darin finden wir Leben.
Wer das Leben in Gott findet, steht vor einer Entscheidung: Will ich dieses Leben leben? Lasse ich Gott in mein Leben sprechen? Das heisst, eigene Pläne Gottes Plänen unterzuordnen, im Vertrauen, dass er das Beste für uns im Sinn hat. Und dann wirkt Gott auch durch uns.
Gott hat die Not von Menschen im Blick, materiell, seelisch, körperlich. Er legt sie uns aufs Herz, damit wir helfen, wo wir können. Wir vertrauen darauf, dass unser Leben von Gott getragen wird. Das heisst nicht, dass immer alles gut läuft. Aber gerade in schlimmen Situationen finden wir Geborgenheit bei ihm.
Wirkliches Leben findet in Begegnungen statt, mit Gott und mit Menschen. Beziehungen, in denen wir einander vertrauen, Anteil nehmen und echt sein können. Das erleben wir in kleinen Gruppen, in denen tiefe Freundschaften entstehen. Gemeinde heisst nicht, dass alle gleich glauben. Was uns verbindet, ist die Liebe, die Gott schenkt.
Was „Freikirche“ heisst.
EFG steht für Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde. Wir handeln unabhängig von Staat und Kirchensteuer, wählen unsere Leitung selbst und finanzieren uns über freiwillige Spenden, die wir als Gemeinde zusammenlegen.
Wir glauben, dass jeder Mensch Gottes Nähe erfahren kann. Und wer sich frei für Jesus Christus als Lebensmittelpunkt entscheidet, lässt sich in der Gemeinde taufen.
Völlig unterschiedlich, aber verbunden.
Wir sind Menschen, die sich ohne Gemeinde vermutlich nie über den Weg laufen würden. Die Lebenserfahrung der Älteren, der Tatendrang der Jungen, die Fragen der Kinder, die Gastfreundschaft der Familien, die Spontaneität der Singles. Bei uns treffen sich Kulturen. Geflüchtete finden hier eine neue Heimat, in der sie mitgestalten. Und wenn aus Unterschieden Missverständnisse werden, hilft Humor.
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
Wir können uns nicht selber retten. Wir können noch so sehr versuchen, alle Gesetze einzuhalten, doch ohne Jesus Christus können wir nicht zum Vater kommen. Wechseln wir die Perspektive von uns selbst auf Jesus Christus. Er hat uns befreit und für immer den Zugang zu Gott ermöglicht.
Wer zu Jesus Christus gehört, wird durch den Geist Gottes mit Liebe, Freude, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue und Sanftmut beschenkt. Und wenn wir das nicht spüren? Dann lasst uns mit Gott durch Gebet in Verbindung bleiben. Ich glaube, Gott freut sich schon auf dein nächstes Gebet.
Text: Annika, aus den Gedanken zum Monatsspruch
